#tratschen

24 Mai

And the Oscar goes to….

“Zeitenwanderer”. Paul Gimbels Film ist der große Gewinner der diesjährigen Filmnächte auf der mediale* 2012.

Ein kleiner Hauch von Oscar-Atmosphäre herrschte am Mittwochabend im Saal der Centralstation, denn hier wurde der Preis für den besten studentischen Film verliehen. Jury-Mitglieder waren automatisch alle, die für ihren Lieblingsfilm vor Ort gevotet haben. Mit überzeugenden 54 Prozent wählten sie “Zeitenwanderer” auf Platz eins.

“Seit dem ich mich erinnere, habe ich mich für die Arbeit vor und hinter der Kamera begeistert und meine Leidenschaft an Bildern und Filmen immer weiter verstärkt. Aus diesem Grund habe ich mich für den Studiengang “Digital Media Video” entschieden und bin als freiberuflicher Filmemacher tätig.”, erzählt Regisseur Paul Gimbel. Seit 2008 produziert er mit Kommilitonen Kurzfilme, Dokumentarfilme, Image- und Werbefilme. So entstand auch zusammen mit Louisa Trübner (Co-Autorin) und Julika Pape (Produzentin) der Mittelalterstreifen “Zeitenwanderer“.

Der Dokumentarfilm spiegelt das Hobby von Paul wieder: das Mittelalter. “Solche Geschichten müssen die Zuschauer faszinieren und sie leicht in die Welt der Handlung eintauchen lassen. Sie müssen teilnehmen können an den Gefühlen der Charaktere, sowie an der Spannung der Situationen.”

In der Dokumentation erleben die Zuschauer einen Zeitsprung, der eine Art Ausgleich zu der Schnelllebigkeit unseres digitalen Lebens bietet. Das Publikum wird in eine Zeit ohne Smartphone, WLAN &Co versetzt. „Die Mittelalterfans sind alle ganz normale Leute, die sich einfach mal übers Wochenende ausklinken. In diesen wenigen Tagen steckt die Erholung tiefer, als eine Woche im Urlaub zu sein. Denn da ist man ja trotzdem erreichbar und vernetzt.“

Den 2. Platz sicherte sich Dora Petrova mit ihrem Dokumentarfilm “Ungesehenes Theater”. Platz 3 der mediale*-Filmnächte belegte Leonhard Hofmann mit seinem Experimentalfilm “7 Tage”.
Herzlichen Glückwunsch an alle drei Gewinner!

Den offiziellen Trailer “Zeitenwanderer” gibt’s übrigens unter http://www.zeitenwanderer-film.de/

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22 Mai

Konferenz: “Globales Lernen digital”
- Entwicklung. Bildung. Internet.

Die Globalisierung stellt eine Herausforderung für die Gesellschaft und jeden Einzelnen dar. Um ihr zu begegnen, ist es notwendig, globalverantwortliche Denkstrukturen, Wertvorstellungen und Lernformen zu entwickeln. Hier setzt Globales Lernen an.

13:30 Uhr
Workshop I: Positionierung: Facebook, Webblogs und ihr Einsatz in der PR

Studierende (Ramona Pistone und Christoph Heeb) mit Niko Wald von Brot für die Welt

Die Pflege der eigenen Identität spielt im Internet eine besondere Rolle, weil sie mitentscheidend für die professionelle Reputation ist. Viele der Kontakte kennen uns nur über das Internet, weitere die uns kennenlernen möchten suchen uns über das Netz. Deshalb ist eine bewusst betriebene Image-Pflege im Netz unerlässlich. Wie schaffe ich es, dass meine Zielgruppen mich im Netz finden? Was macht ein erkennbares Profil aus?

13:30 Uhr
Workshop II: Projektmanagement: Verteiltes Arbeiten (englisch)

Studierende (Juliane Ehrich) mit Prof. Mihaela Vorvoreanu, Purdue University

Ein maßgeblicher Bestandteil des Bildungskonzeptes Globales Lernen sind offene Konzepte, wie Projektlernen, Projektarbeit, Projektunterricht, Lernlabor, Stationen-Lernen und viele weitere partizipative Lernmethoden. Für größer angelegte Projekte, die den Rahmen einer klassischen Unterrichtsstunde sprengen, können sich Projektgruppen verschiedenste Internet-Instrumente für ihr Wissensmanagement zu Nutze machen. Inwiefern kann ich mit solcher Projektmanagementsoftware meine Organisation und Kommunikation generell verbessern? Welche Projektmanagementsoftware gibt es? Was ist der Nutzen solcher Programme, auch für die einzelnen Projektteilnehmer?

15:00 Uhr
Workshop III: Kommunikation im Web

Referenten: Studierende (Tom Neubert und Michael Bitsch) mit Prof. Dr. Thomas Pleil, Hochschule Darmstadt

Welche Rolle spielt der Kommunizierende in der Onlinekommunikation und wie sehen die Nutzung und die Erwartungen junger User an die Kommunikation im Web aus? Wie rege ich einen Dialog an und warum funktioniert er und warum nicht? Weitere Fragen beschäftigen sich mit dem weiteren Kommunikationsverhalten: Die Teilnehmer/-innen des Workshops werden dazu mit grundlegenden medienpsychologischen Ansätzen vertraut gemacht. Ziel ist vor allem die Optimierung einer Website (Seitenaufrufe, Abonnements, Nutzerverhalten)

15:00 Uhr
Workshop IV:
 Konzeption am Beispiel eines Projekts

Referenten: Studierende (Daniela Sawetzki und Yannick Müller) mit Michael Strecker, fliegende Agenda

Bei der Konzeption für die Online-Kommunikation muss man strategisch weit voraus planen. Vor der Planung steht aber die Analyse. Was ist das Ziel meiner Organisation? An welche Zielgruppen wenden wir uns und welche Onlineplattformen nutzen diese? Wenn diese Fragen geklärt sind, geht es darum, einen konkreten Maßnahmenplan zu erstellen.

Wo: Darmstadt, Centralstation
Wann: Mittwoch, 21.05.2012

http://globaleslernen-digital.de/

Live-Ticker auf Twitter unter https://twitter.com/#!/GLdigital12  #GLD12

#tratschen

21 Mai

„Social Media & Schreiben für’s Web“
- professionell kommunizieren

Ein Profil bei Facebook, Twitter & Co ist heute fast schon selbstverständlich. Die Pflege des Profils lässt allerdings oft zu wünschen übrig. Dabei ist eine sorgfältige Verwaltung des Social Media Accounts mitentscheidend für die professionelle Reputation. Eine bewusst betriebene Image-Pflege im Netz ist heute einfach unverzichtbar.

Wie schaffe ich es, dass mich im Netz genau die Leute finden, die ich erreichen möchte? Was macht ein seriöses Profil aus? Wie stelle ich mir eine professionelle Reputation her?

Philipp Hormel, Social Media Spezialist der „cleveren Mitfahrzentrale flinc“, weiß Antworten. Er ist Absolvent im Fach Media System Design (jetzt Digital Media). Seit über einem Jahr beschäftigt sich Philipp Hormel intensiv mit dem Thema Social Media und Kommunikation im Internet. Sowohl für flinc, als auch privat.

„Das meiste Wissen rund um dieses Thema habe ich mir in Blogs angelesen, auf BarCamps in mich aufgesogen oder in persönlichen Gesprächen erlernt. Viele Menschen haben
ihr Wissen bereitwillig mit mir geteilt, wofür ich sehr dankbar bin.“, erzählt er.

Zusammen mit den Online-Journalismus Studentinnen Juliane Ehrich und Ramona Pistone erklärt Hormel, auf was es beim Texten im Web wirklich ankommt. Zum Beispiel wie man besonders raffinierte Posts verfasst. Die Teilnehmer erhalten einen exklusiven Einblick in den Alltag der Online-Blogger. „Der Workshop ist Ausdruck des interdisziplinären Ansatzes des Fachbereich Media. Denn: Social Media ist eine Querschnittsaufgabe, die unterschiedlichste Disziplinen miteinander vereint. Sei es Text, Technik oder rechtliche Stolperfallen.“, ergänzt Phillip Hormel.

Im Workshop will er außerdem erzählen, wo er den ganzen Tag so durchs Web „flinct“ und was er wo veröffentlicht  - oder auch nicht. Denn jede Plattform hat ihre eigenen AGBs. Die Teilnehmer erfahren welche Spielregeln besonders wichtig sind und was man als User sonst noch so beachten sollte.

Wann: Dienstag, 22.05., 10:00 bis 12:30 Uhr, 13:30 – 16:00 Uhr
Wer: Philipp Hormel (flinc), Juliane Ehrich, Ramona Pistone
Wo: Darmstadt, Centralstation, Saal


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11 Apr

Kann ALDI-Wein mithalten?

Allerdings. Und das i-Tüpfelchen ist der ALDI-SÜD  Bio-Wein.
Der ökologische Anbau wird zum Trend. Immer mehr engagierte Winzer greifen wieder auf traditionelle Methoden zurück, um natürliche Ressourcen zu schonen.

Die sogenannten “Bio-” oder “Ökowinzer” verzichten auf den Einsatz chemischer Hilfsmittel, sowie auf die Verwendung von gentechnisch veränderten Substanzen. So bekommen die Bio-Reben die Zeit, die sie benötigen, um sich optimal und kräftig zu entwickeln. Organischer Dünger – das ist das Zauberwort. Ohne die Verwendung von Kunstdüngern können sich wertvolle Nützlinge im Weinberg ansiedeln und für ein gesundes Bodenklima sorgen.

Und das schmeckt man einfach. Der Bianco Sicilia und der Montepulicano d’Abruzzo sind die Bio-Spitzenreiter der Einkaufskette.

Meine Meinung: natürlich, kräftig und nachhaltig! Und das für unter fünf Euro pro Flasche.

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22 Mar

Bei dieser angeborenen Krankheit geht es meist um die Frage der vorgeburtlichen Diagnostik  und es dreht sich alles um einen eventuellen Schwangerschaftsabbruch: Trisomie 21.

Ich möchte euch ein herrliches Beispiel geben, warum ein Kind mit Down-Syndrom (Trisomie 21) absolut KEINE Indikation zum Abbruch darstellt. Warum sollte dieses Kind weniger Recht darauf haben auf der Welt zu sein, Freundschaften zu pflegen und Abenteuer zu erleben?  Im Netz habe ich Tamara entdeckt. Sie ist 15 Jahre alt und  ein wirklich beeindruckendes Mädchen:

“Ich liebe es fotografiert zu werden, verschiedene Klamotten anzuziehen und mich in Pose zu stellen.  Ich freue mich über die vielen schönen Bilder und ich freue mich noch mehr, wenn anderen meine Bilder gefallen!”

Das Photo-Book “The girl with the freckles” ist das Beste, das ich seit langem gesehen habe. Ihr könnt es euch im Netz anschauen – es sich zu kaufen wäre aber sicher auch keine schlechte Investition :-)

http://www.thegirlwiththefreckles.com/

” [...] Ich habe die Ärzte auch schon gefragt, ob das Down-Syndrom irgendwann mal weg geht. Aber sie haben gesagt, ich hätte das für immer [...] “

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7 Mar

Let’s do it, let’s fall in love  -  „Midnight in Paris“

Das Piano spielt Jazz. Madame e Monsieur tanzen Charleston.
Die Dame trägt Federboa und Haute Couture. Der Mann Smoking und Gehstock. Leute von Welt tragen eine Wasserwelle. In der rechten Hand immer eine Cigarette, in der linken ein Glas Vin rouge oder Champagne.

Es begegnen dir die Meister der Kunst: Pablo Picasso, Salvador Dali, Claude Monèt, Joan Mirò und Henri Matisse. Du lernst die sagenhaften Schriftsteller Ernest Hemingway, Scott & Zelda Fitzgerald und Gertrude Stein kennen. Auch andere Größen wie Coco Chanel , Josephine Baker und Cole Porter hinterlassen ihre Spuren.

Der Film von Woody Allen versetzt dich ganz und gar in die goldene Zeit der 20er Jahre. Zuerst dachte ich, die romantische Komödie ist ein typisch kitschiger Frauenfilm, zum schmachten und dahin schmelzen. Doch er überrascht als beeindruckendes Werk, das jeder, der das Kulturerbe dieser Zeit schätzt, gesehen haben sollte.

“Wenn ihr euch liebt, verspürst du eine reine, wahre und wunderschöne Leidenschaft und zumindest für diesen Augenblick verlierst du die Furcht vor dem Tod”
„Das Leben ist laut und kompliziert“    „Im Regen ist Paris am schönsten”

 

Mehr über den Inhalt, die Schauspieler und den deutschen Trailer findet ihr übrigens auf www.midnight-in-paris.de

#trinken

7 Dez

Jeden Sonntag eine Kerze UND ein Kilo mehr – das muss nicht sein.
Obwohl zwar eine Tasse Glühwein ca. 300 kcl hat und eine Kokosmakrone sage und schreibe 110 kcl, müssen wir nicht gleich auf alles verzichten.

Wer sagt denn dass das Weihnachtsessen unbedingt aus Gans, Knödeln und Lebkuchen bestehen muss?

Statt des Gänsebratens lässt sich auch wunderbar ein Putenbraten auftischen.
Dazu Rotkohl: die  Beilage braucht weder Schmalz noch Butter um köstlich zu sein. Besonders lecker übrigens mit Lorbeerblatt und einer Prise Zimt.
Die passenden Kohlenhydrate können durchaus auch mal eine leichte Variante sein, wie zum Beispiel Wildreis.

Als fettarmen Nachtisch gibt es dann einen selbstgemachten Bratapfel, gefüllt mit weihnachtlichen Leckereien. Unbedingt mal ausprobieren!

Hier kommt ein Rezept für euch (vier Personen):

     4 Äpfel                                                                    
1 TL Nelken
1 EL Zitronensaft
 50 g Rosinen
50 g Haselnüsse (gehackt)
50 g Mandeln (gehackt)
1 TL Zucker
1 TL Zimt                                                                    
 50 g Marizipan oder Amaretto (optional)                         

Äpfel waschen und das Kerngehäuse entfernen (Äpfel ganz lassen). Ins Innere den Zitronensaft träufeln.

Füllung:
Rosinen, Nüsse, Nelken, Zucker, Zimt und Marzipan/Amaretto mischen und den Apfel damit füllen.

Das Ganze in eine Silikonauflaufform geben und auf 175°C  ca. 40 Minuten backen.

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6 Dez

Extra für euch:
ein paar Werke von “AuFgeFädElt”

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28 Nov

Jede modebewusste Frau kennt diesen Moment:
bei der Shoppingtour eine neue Kette oder ein Paar schöne Ohrringe ergattert und am Abend laufen zwei andere Mädels mit den gleichen Accesoires rum. Ärgerlich.

Die beste Lösung um das zu vermeiden? – Schmuck von Nachwuchsdesignern, die noch keine Massenproduktion führen.

Ein Beispiel dafür ist meine neue Entdeckung AuFgeFädElt.
Eine junge Künstlerin, die ihre eigene Schmuck-Kollektion designt, mit kreativen Ideen experimentiert und verschiedene Materialien mixt.
Da alle Stücke hand-made von ihr höchstpersönlich sind, gibt es noch keinen Internetauftritt. Denn die Nachfrage würde sicher sofort explodieren :-)

Einzigartigkeit lohnt sich.
Nehmt euch die Zeit, stöbert ein bisschen - wer suchet, der findet!

#tratschen

28 Nov

Nach einer vier-wöchigen Schaffenspause melde ich mich wieder zurück! :-)

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